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Neuer HighTech-Antrieb aus dem Westerwald spart Energie bei der Produktion von Sekundärbrennstoffen im Westerwald
Energieeffiziente Antriebstechnik der Vecoplan AG wird in der MBS Rennerod zukünftig über 65 Tonnen Gewerbeabfälle pro Stunde zu Sekundärbrennstoffen verarbeiten.
| Bad Marienberg/Rennerod,10. Juli 2008. Die MBS-Anlage Westerwald GmbH & Co. KG stellt aus Abfall einen CO2-sparenden Brennstoff her, der Öl und Kohle ersetzt. Mit dem in Rennerod angewendeten Trockenstabilatverfahren wird der zukunftsweisende Weg der nahezu vollständigen stofflichen und energetischen Verwertung von Restabfall beschritten. Bei den heutigen Energiepreisen eine ökonomisch wie ökologisch sinnvolle Technologie. Als die Anlage im Jahr 2000 ihren Betrieb aufnahm, lieferte die Vecoplan AG als Spezialist für Recyclinganlagen den Hauptteil der maschinellen Abfallaufbereitung. Es handelte sich um die Kernkomponenten der Zerkleinerungs-, der Förder- und der Sortiertechnologie. Nun wird eines von zwei Aggregaten der so genannten Vorzerkleinerung durch einen neuen Hochleistungsshredder ersetzt. 65 Tonnen Abfälle kann dieser stündlich zerkleinern. Das entspricht umgerechnet der gesamten Jahresleistung der bisherigen zwei Shredder. Durch den neuen von Vecoplan patentierten HiTorc-Antrieb senkt sich darüber hinaus der Energieverbrauch deutlich. Der nach 8 Jahren Dauereinsatz und etwa 320.000 Tonnen zerkleinerter Abfälle noch voll funktionstüchtige zweite Shredder wird in Zukunft nur noch bei Wartungsarbeiten verwendet. Und durch den neuen von Vecoplan patentierten HiTorc-Antrieb mit weitaus weniger Energieverbrauch, als dies sein Vorgänger tat. Kurt Schüler, erster Beigeordneter des Westerwaldkreises, begrüßt diese Investition. „Der Westerwaldkreis ist an der Trockenstabilatanlage seit dem Jahr 2004 beteiligt. Ich bin sehr zufrieden darüber, dass wir mit dem Einsatz der neuen energieeffizienten Zerkleinerungstechnik zukünftig Energie sparen und damit unserer Verantwortung zum nachhaltigen Wirtschaften gerecht werden. Das diese weltweit einmalige Technologie auch noch von einem mittelständischen Unternehmen aus im Westerwaldkreis entwickelt und gebaut wird, freut mich natürlich ganz besonders.“ Auch Vecoplan-Gründerin und Vorstandsmitglied Irene Scheidweiler ist zufrieden: „Seit beinahe 40 jahren verkaufen wir von Vecoplan unsere Maschinen und Anlagen auf der ganzen Welt. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind andauernd in Asien, Australien, Amerika oder Osteuropa unterwegs. Daher freut es mich immer besonders, wenn auch Unternehmen aus meiner Heimat Westerwald sich für unsere Maschinen und Anlagen entscheiden.“ Die Vecoplan AG ist ein führender Hersteller von Maschinen- und Anlagen der Ressourcen- und Recyclingwirtschaft für die Zerkleinerung, Förderung und Aufbereitung von Holz, Biomasse, Kunststoffen, Papier, weiteren Wertstoffen sowie von Haus- und Gewerbeabfällen. Die Systeme und Komponenten werden von Vecoplan entwickelt, produziert und weltweit in den Segmenten Holzaufbereitung und Reststoffaufbereitung vertrieben. In eigenen Standorten in Deutschland, Österreich, den USA und Großbritannien arbeiten derzeit etwa 380 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2007 wurde ein konsolidierter Umsatz von 106,2 Millionen Euro (2006: 86,4 Millionen Euro) erwirt¬schaftet. Das Unternehmen befindet sich zu 100% im Besitz der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf. Rückfragen bitte an: Peter Werz VECOPLAN AG Unternehmenskommunikation Vor der Bitz 10, D-56470 Bad Marienberg T +49 (0) 26 61 / 6267-376 F +49 (0) 26 61 / 6267-70 M +49 (0) 163 / 83 76 480 peter.werz@vecoplan.de www.vecoplan.de Vorstand: Irene Scheidweiler, Bernard Kemper Aufsichtsratsvorsitzender: Hans W. Bönninghausen Registergericht: Montabaur HRB 20841 USt.-Idnr.: DE 814881122 |


